KULTURVEREIN JEDLERSDORF



STATUTEN des Kulturverein Jedlersdorf



Wien, 2.2.2014

Pkt. 1.: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich des Vereins

1.1.    Name: Kulturverein Jedlersdorf

1.2.    Der Verein hat seinen Sitz in Wien.

Pkt. 2.: Zweck des Vereins

2.1.    Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Erhaltung, Verbreitung, Weiterentwicklung und Pflege von klassischer sowie moderner Musik, Musiktheater, darstellender Kunst und Literatur sowie die Unterstützung von allen Initiativen, die diesen Zielen förderlich sind.

Pkt. 3.: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks und die Art der Aufbringung der Mittel:

Der beabsichtigte Vereinszweck soll durch die folgenden ideellen und materiellen Mittel erreicht werden:

3.1.    Ideelle Mittel
    Konzerte, Vorträge, Lesungen, Versammlungen, gesellige Zusammenkünfte, Herausgabe von Publikationen aller Art, Veranstaltungen aller Art, Nutzung aller verfügbaren Medien.

3.2.    Materielle Mittel
    Beitrittsgebühren, Erträgnisse aus Veranstaltungen, Spenden, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen, Subventionen, Herstellung und Verkauf von Publikationen, entgeltliche Nutzung der Angebote und Einrichtungen und Ressourcen des Vereins durch Dritte

Pkt. 4.: Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in

4.1.    ordentliche Mitglieder, das sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen, in der Generalversammlung stimmberechtigt sind und alle Einrichtungen des Vereins uneingeschränkt genießen können.

4.2.    außerordentliche Mitglieder, das sind jene, auf die 4.1. nicht zutrifft

4.3.    Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen ihrer besonderen Verdienste um den Verein ernannt wurden.

4.4.    Förderungsmitglieder sind solche Personen, die eine jährliche Leistung erbringen, deren Höhe vom Vorstand festgesetzt wird, aber jedenfalls ein Mehrfaches des Mitgliedsbeitrages der ordentlichen Mitglieder beträgt.

Pkt. 5.: Erwerb der Mitgliedschaft

    Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und Förderungsmitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

    Vor der Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme durch Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereins wirksam.

Pkt. 6.: Beendigung der Mitgliedschaft

    Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch den Ausschluss.

6.1.    Der freiwillige Austritt kann nur mit Ende jeden Kalenderjahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 3 Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.

6.2.    Die Streichung eines Mitglieds kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung länger als 3 Monate mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages in Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
6.3.    Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliederpflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig.

Pkt. 7.: Rechte und Pflichten der Mitglieder

    Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und Ehrenmitgliedern zu. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Sie sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Die Ehrenmitglieder sind von der Entrichtung dieser Gebühren und Beiträge befreit.


Pkt. 8.: Die Generalversammlung

8.1.    Die ordentliche Generalversammlung findet alle 4 Jahre, innerhalb von 9 Monaten nach Beginn des Kalenderjahres statt.

8.2.    Eine ausserordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens 75 % der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer stattzufinden. In den vorgenannten Fällen hat die außerordentliche Generalversammlung längstens 6 Monate nach Einlangen des Antrages auf Einberufung beim Vorstand stattzufinden.

8.3.    Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 2 Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

8.4.    Bei der Generalversammlung sind alle ordentlichen Mitglieder teilnahmeberechtigt. Das stimm- bzw. Wahlrecht richtet sich nach Pkt. 7. der Statuten. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Rahmen einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder (bzw. ihrer Vertreter) beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit der selben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

8.5.    Die Wahlen und Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

8.6.    Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, bei dessen Verhinderung der Obmann-Stellvertreter, bei dessen Verhinderung der Kassier. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vereinsmitglied den Vorsitz.

Pkt. 9.: Aufgabenkreis der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

-    Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses,
-    Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer,
-    Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühren und der Mitgliedsbeiträge,
-    Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,
-    Entscheidung über Berufung gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft,
-    Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins,
-    Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

Pkt. 10.: Der Vorstand

10.1.    Der Vorstand besteht aus
    a) dem Obmann
    b) dem Obmann-Stellvertreter
    c) dem Kassier    
    d) dem Schriftführer

10.2.    Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 4 Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.

10.3.    Der Vorstand hat das Recht, bei Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitgliedes an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.

10.4.    Der Vorstand wird vom Obmann oder vom Obmann-Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen.

10.5.    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

10.6.    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

10.7.    Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung der Obmann-Stellvertreter.

10.8.    Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Pkt. 10.9.) und Rücktritt (Pkt. 10.10.).

10.9.    Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes von seiner Funktion entheben.

10.10.    Die Vorstandsmitglieder können jederzeit ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle der Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.

Pkt. 11.: Aufgabenkreis des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. in seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
a)    Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung der Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses,
b)    Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen,
c)    Verwaltung des Vereinsvermögens,
d)    Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern,
e)    Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

Pkt. 12.: Besondere Obliegenheiten Einzelner Vorstandsmitglieder

12.1.    Der Obmann, bei Verhinderung der Obmann-Stellvertreter, vertritt den Verein nach außen.

12.2.    Im Innenverhältnis gilt folgendes:

a)    Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und den Vorstandssitzungen. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in    Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

b)    Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

c)    Der Obmann ist dem Verein gegenüber verpflichtet, schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, gemeinschaftlich mit dem Kassier, zu unterfertigen.

Pkt. 13.: Die Rechnungsprüfer

13.1.    Die beiden Rechnungsprüfer, die nicht Mitglieder des Vereins seien müssen, werden von der Generalversammlung für die Funktionsdauer des Vorstandes gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

13.2.    Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

13.3.    Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen der Punkte 10.2., 10.8., 10.9., und 10.10. sinngemäß.

Pkt. 14.: Auflösung des Vereins

14.1.    Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit der im Punkt 8.5. der vorliegenden Statuten festgehaltenen Stimmenmehrheit beschlossen werden.

14.2.    Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung der Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen und im Übrigen gemäß Vereinsgesetz in der derzeit gültigen Fassung vorzugehen.

14.3.    Das im Falle der freiwilligen Auflösung allenfalls vorhandene Vereinsvermögen darf in keiner, wie auch immer gearteten Form den Vereinsmitgliedern zugute kommen, sondern ist vom abtretenden Vereinsvorstand einem gemeinnützigen/wohltätigen Verein zu übergeben.

Pkt. 15.: Das Schiedsgericht

15.1.    In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.

15.2.    Das Schiedsgericht setzt sich aus zwei Personen zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von zwei Wochen dem Vorstand eine Person, die nicht dem Verein angehören muss, als Schiedsrichter namhaft macht. Die so namhaft gemachten Schiedsrichter wählen ein ordentliches Mitglied des Vereins zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

15.3.    Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.


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